CS-Gas: Informationen

Wir haben für Sie hier eine Vielzahl von Informationen zum Thema CS-Gas zusammen gestellt und wir möchten die am häufigst gestellten Fragen einmal für Sie beantworten !
Im Zuge der aktuellen Sicherheitspolitik sind mehr und mehr Bürger verunsichert und rüsten auf. Dies zeigt sich zum Beispiel in einer deutlichen Zunahme von Anträgen für den “Kleinen Waffenschein” und darüber hinaus in den Verkaufszahlen von sogenannten Abwehrsprays. Auf dieser Seite wird das Thema CS-Gas erläutert und unter anderem die Wirkungsweise und die Legalität im Verteidigungsfall beleuchtet. Daneben soll ein Marktüberblick und ein Vergleich zwischen den Wirkstoffen von CS-Gas und Pfeffersprays gegeben werden. 

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Beschreibung: CS-Gas

Einer der gängigsten Vertreter von Abwehrsprays auf dem Markt ist ohne Zweifel das CS-Gas. Es ist eine kristalline, farblose und giftige Substanz, welche chemisch als 2-Chlorbenzylidenmalonsäuredinitril bezeichnet wird und im Jahre 1928 von B. B. Corson und R. W. Stoughton entdeckt wurde. Aus den Anfangsbuchstaben der beiden Erfinder wurde dann die Bezeichnung CS gebildet. In Feststoffform riecht es schwach nach Pfeffer und kommt mit Dichlormethan oder Aceton vermischt als Aerosol oder in Tröpfchenform in Schreckschuss- und Druckluftwaffen, in Sprühdosen oder auch Wasserwerfern zum Einsatz.

Ist CS-Gas legal ?

Eine der wohl wichtigsten Fragen im Bezug auf CS-Gas ist die ob es legal ist. Um die Frage direkt zu beantworten JA! CS-Gas ist legal. Der Umgang mit Abwehrsprays bzw. Reizstoffsprühgeräten auf Basis von CS-, CN- und CR-Gas ist Jugendlichen in Deutschland ab 14 Jahren erlaubt, was abweichend zu den sonstigen Regelungen des Waffengesetzes zutrifft. Zwingend voraus gesetzt wird jedoch, dass die Sprühgeräte und die eingesetzten Wirkstoffe eine offizielle BKA-Zulassung in Form eines Trapezes mit der Inschrift “PTB” für “Physikalisch-Technische Bundesanstalt” aufweisen. Erst durch diese Prüfung durch das Bundeskriminalamt und anschließende Zulassung ist das Spray zur Verteidigung gegen Menschen einsetzbar. Aus diesem Grund ist von jeglichen Importen aus dem Ausland abzuraten, da diese aufgrund fehlender Prüfung und Zulassung als illegal eingestuft werden und der Besitz als Verstoß gegen das Waffengesetz geahndet wird.

Die Verwendung als Abwehrmunition in Schreckschusswaffen, umgangssprachlich auch Gaspistolen genannt, unterliegt hingegen strengeren Auflagen. Diese Waffen inklusive der zugehörigen Munition können zwar ab 18 Jahren erlaubnisfrei gekauft werden, allerdings ist zum Führen in der Öffentlichkeit der “Kleine Waffenschein” notwendig, da man ansonsten einen Verstoß gegen das Waffengesetz begeht. Generell gilt, unabhängig von Art und Trageweise, dass das Mitführen jeder Art von Waffen auf öffentlichen Versammlungen immer und ausnahmslos verboten ist. Dies findet sich unter anderem im Versammlungsgesetz und auch im Grundgesetz, da Artikel 8 GG lautet: “Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln”.

Im Gegensatz zu den Abwehrsprays mit Tränengas dürfen Reizstoffsprühgeräte mit OC als Pfefferspray in Deutschland nur als Abwehrmittel gegen Tiere verkauft werden. Deshalb muss auf allen Pfeffer-Abwehrsprays der Hinweis “Nur zur Tierabwehr” abgedruckt sein, was durch die fehlende Zulassung nach dem Waffengesetz mit entsprechenden vorherigen Tierversuche und diesem Reizstoff begründet ist. Der große Vorteil gegenüber Abwehrsprays auf Basis des Tränengases liegt jedoch darin, dass Pfeffersprays aufgrund der fehlenden bzw. nicht notwendigen Zulassung gerade nicht als Waffe eingestuft werden und somit ohne jegliche Altersbeschränkung gekauft und geführt werden können.

Da die beschriebenen Ausführungen und das Waffengesetz nur in Deutschland Relevanz haben, ist vor jeder grenzüberschreitenden Mitnahme ins Ausland die dortige Rechtsprechung zu prüfen. Insbesondere Pfeffersprays sind im Gegensatz zu Deutschland im Ausland teilwiese als verbotene Waffe eingestuft, wohingegen das bei uns ab 14 Jahre beschränkte CS-Gas frei geführt werden könnte.

Generell gilt für all für Privatpersonen zulässigen Abwehrmittel, egal ob Spray oder Munition und unabhängig vom Wirkstoff, dass die Anwendung gegenüber anderen Menschen nur im Rahmen der Notwehr zulässig ist. Das bedeutet, dass nur bei Vorliegen einer persönlichen Notlage und nur direkt vor oder während einem rechtswidrigen Angriff auf die eigene Person oder andere Personen der Einsatz straffrei bleibt, wenn der unmittelbare Angriff abgewehrt wird. Liegt zwischen dem rechtswidrigen Angriff und dem Einsatz hingegen ein zeitlicher Abstand von Minuten, so ist regelmäßig nicht mehr von einer Notlage und Straffreiheit durch Notwehr auszugehen.

Der Einsatz durch Sicherheitskräfte bei Revolten und Unruhen als sogenanntes “Hilfsmittel bei der Ausübung körperlicher Gewalt” ist zulässig, im Krisenfall bzw. im Kriegszustand hingegen ist die Verwendung durch die Genfer Konvention geächtet und verboten. Dies liegt daran, dass im 1. Weltkrieg zum ersten Mal Giftgas als Kampfstoff eingesetzt wurde. In der folgenden Entwicklung kamen bald Gasmasken zum Einsatz, um vor den Giftgasen zu schützen. Um die Verwendung von Gasmasken wieder zu schweren bzw. unmöglich zu machen, erfanden die Deutschen das “Buntschießen” bzw. “Buntkreuz”. Dabei wurden lungenschädigende Kampfstoffe wie Grünkreuz mit stark reizend wirkenden Kampfstoffen in Aerosol- oder Pulverform wie Blaukreuz als “Maskenbrecher” kombiniert. Die betroffenen Soldaten sollten durch die Reizstoffe Übelkeit und Tränenfluss verspüren, die Gasmasken ablegen und durch die Giftstoffe verletzt bzw. getötet werden.

Wie wirkt CS-Gas eingesetzt gegen einen Menschen ?

Der Inhaltsstoff im CS-Gas wirkt im Schmerzzentrum eines Menschen. Die Augen werden bei kontakt gereizt und der Körper zwingt den Menschen seine Augen geschlossen zu halten. Zudem reizt es die Haut was zu einen brennen der Stelle die mit dem Inhaltsstoff in berührung gekommen ist führt. Außerdem greift es die Schleimhäute im Mund an.  Wichtig an zu merken ist das CS-Gas bei Menschen deren Schmerzempfinden durch z.ß. durch Alkohol oder Medikamenten herabgestezt ist die Wirkung schwächer ausfallen kann. Da Tiere und insbesondere Hunde eine andere Toleranzschwelle gegen den Wirkstoff besitzen, ist die Wirkung nicht oder deutlich schwächer ausgeprägt. Deshalb werden entweder drastisch höhere Wirkstoffkonzentrationen benötigt oder man verwendet entsprechend andere Wirkstoffe als Alternative wie Pfefferspray.

Wie benutzt man ein CS-Gas ?

Die Benutzung von CS-Gas ähnelt dem die von einem Haarspray oder Deos, ein unter druck stehender Behälter der bei Betätigung eines Auslösers dafür sorgt das der Behälterhinhalt versprüht wird. Man hält die Sprühöffung in die Richtung in der CS-Gas gesprüht werden soll und betätigt den Auslöser. Gegenwind könnte den Sprühnebel oder Strah negativ beinflussen. Deswegen sollte man das CS-Gas nicht im Gegenwind verwenden um nicht selbst mit dem Reizstoff in kontakt zu kommen. Die meisten CS-Gas Behälter sind so konzipiert das sie nicht versehentlich ausgelöst werden können. Die Auslösetechnik ist von Hersteller zu Hersteller anders. Deswegen raten wir Ihnen dazu sich vor dem ersten gebrauch sich mit dem Auslöser vertraut zu machen. Um sich in Gefahrensituationen effektiv schützen zu können sollte das CS-Gas griffbereit sein.

 

Was tun bei Kontakt ?

Da CS-Gas einen hochwirksamen Wirkstoff in Verteidigungssprays darstellt, ist ein schnelles handeln bei Kontakt wichtig. CS als Wirkstoff ist nicht wasserlöslich, so dass Ausspülen mit Wasser den Wirkstoff nicht zuverlässig entfernen kann. Grundsätzlich ist auch zu unterscheiden, wo die Personen getroffen wurden und welche Schmerzen auftreten. Kratzen, Reiben und Rubbeln sind nahe liegende Reaktionen, welche jedoch unbedingt unterlassen werden sollten. Dies würde nur dazu führen, dass der Wirkstoff großflächig verteilt bzw. in die betroffene Hautstelle eingearbeitet wird oder die Hände kontaminiert werden.

Betroffene Bereich und Räume sollte verlassen, kontaminierte Kleidung sofort ausgezogen werden. Schmerzende Haut sollte man mit Seife waschen und erst danach mit kaltem Wasser abspülen. Ohne Seife ist der Reinigungseffekt wie erwähnt durch die fehlende Wasserlöslichkeit nur gering. Falls die Augen getroffen worden sind, sollte man eventuell getragene Kontaktlinsen entfernen, da sich darunter der Wirkstoff ansammelt. Weiter kann man allenfalls versuchen, den Wirkstoff mit fließendem Wasser über einen längeren Zeitraum von 15 bis 20 Minuten zu verdrängen. Kraftvolle Wasserstrahlen sind ebenso wie Augen reiben nicht sinnvoll, sondern kontraproduktiv.

Wurde der Mund- und Rachenraum mit dem Wirkstoff benetzt, so kann Alkohol oder fetthaltige Lebensmitteln der Mundschleimhaut Linderung verschaffen, da der Wirkstoff fettlöslich ist. Dabei muss aber strikt darauf geachtet werden, die Spülflüssigkeit und den Wirkstoff nicht zu verschlucken. Falls nach spätestens einer Stunde die Beschwerden nicht nachlassen, sollte man umgehend ins Krankenhaus oder Facharzt. Falls die Augen betroffen waren, sollte man in jedem Fall zum Augenarzt. Ebenso ist immer der Arztbesuch anzuraten, falls die betroffene Person an Asthma oder Kreislaufproblemen leidet sowie Drogen konsumiert worden sind.

Welche alternativen zum CS-Gas gibt es ?

In zwischen setzen sich Augenreizstoffe auf Basis von Oleoresin Capsicum (OC) durch, welche umgangssprachlich als Pfefferspray oder Tierabwehrspray bezeichnet werden. In früheren Zeiten wurde oft Bromaceton verwendet, was heutzutage jedoch aufgrund seiner Gesundheitsgefahren nicht mehr sinnvoll ist. Weitere verbreitete Augenreizstoffe als Kampfstoffe sind neben CS auch Chloracetophenon (CN) oder Dibenzoxazepin (CR).


Zusammenfassung:

Tränengase und insbesondere das CS-Gas finden seit über 100 Jahren im zivilen, polizeilichen und militärischen Bereich Verwendung. Da frühere Wirkstoffe vor der Entdeckung von CS entsprechende Nebenwirkungen besaßen, ist CS-Gas aktuell eine zulässige Möglichkeit, um sich im Rahmen einer Notwehrsituation vor rechtswidrigen Angriffen zu schützen. Ein entsprechendes Abwehrsprays kann schon ab 14 Jahren frei erworben und in der Öffentlichkeit geführt werden. Eine mögliche Alternative stellen Pfeffersprays dar, falls man noch nicht 14 Jahre sein sollte oder aber sich auch gegen Tiere und speziell Hunde schützen möchte.

 

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