Pfefferspray Pistole kaufen

Pfefferspray Pistolen sind von der Optik und Handhabung echten Pistolen ähnlich, weswegen sie eine psychologische Wirkung bei einem Angreifer hervorrufen – sie schrecken ab. Hinzu kommt die tatsächliche hervorragende Eignung von Pfefferspraypistolen als Instrumente der Selbstverteidigung.

Pfefferspray Pistolen verwenden, wie herkömmliche Pfeffersprays,  in der Regel einen effektiven Reizstoff (auf Basis von Oleoresin Capsicum). Des Weiteren haben Pfefferspray Pistolen eine weitaus höhere Sprühstrahlgeschwindigkeit und damit eine größere Reichweite.

 

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Pfefferspray Pistolen – wie einsetzen?

 

Die Pistolen verschießen unter großen Druck einen hochwirksamen Pfefferspraystrahl. Auf den Kopf eines Menschen oder Tieres gerichtet, entfaltet dieser Strahl seine größte Wirkung, sodass eine Kampfunfähigkeit beim Angreifer binnen weniger Sekunden einsetzt. Zuerst verspürt der Angreifer einen heftigen Schmerz, der ihn zwingt, sofort die Augen zu schließen. Die Bindehaut beginnt sich zu röten, umliegende Haut schwillt an und aus den Augen fließen Tränen.

 

Den Schärfegrad von handelsüblichem Pfefferspray lässt sich messen in Scoville. Ein Scoville bedeutet, dass ein Wassertropfen nötig ist, um die Schärfe einer Substanz zu neutralisieren. Zum Vergleich: Im Handel befindliches Pfefferspray hat bis zu zweieinhalb Millionen Scoville.

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Die Handhabung von Pfefferspray Pistolen ist leicht und intuitiv, was der Zielgenauigkeit zugutekommt. Trotzdem bedarf die Anwendung einiger Übung. Anfänger tun in der Regel gut daran, nach dem Erwerb einer Pfefferspraypistole im Freien auf ihrem Privatgelände zu üben. Das bedeutet ein paar Schüsse auf ein bewegliches Ziel abzugeben. Auf diese Weise bekommen sie ein Gefühl für die Pistole und sind in der Lage, sie im Ernstfall souverän einzusetzen. Die Waffe niemals  bei heftigen Winden gegen die Windrichtung anwenden, ist eine wichtige Regel beim Einsatz dieser Pistolen.

 

Pfefferspray Pistolen haben eine Schussweite von mehreren Metern. Im Gegensatz zu herkömmlichen Pfeffersprays verlieren sie nicht ihre Wirkung beim Abschuss aus einer Entfernung zwischen drei und vier Metern zum Zielobjekt.

 

 

 

Vorteile von Pfefferspray Pistolen

 

 Bessere Ergonomie und bessere Handhabung als klassisches Pfeffersprays

Höhere Geschwindigkeit des Pfefferspraystrahls

Einige Modelle besitzen eine Laserzielhilfe oder LED’s (oder nachrüstbar)

 

Durch die ergonomische Bauform der Pistolen mit Pfefferspray ergibt sich ein Vorteil in der Handhabung gegenüber herkömmlichem Pfeffersprays. Die Zielerfassung fällt leichter. Des Weiteren ist es dem Nutzer nahezu unmöglich, die Waffe falsch oder verdreht in die Hand zu nehmen. Der Strahl einer Pfefferspray Pistole erreicht, abhängig vom Modell, Geschwindigkeiten bis zu 600 Kilometer und mehr in der Stunde. Dadurch sind diese Waffen unempfindlicher gegen äußere Einflüsse wie z.B. Wind. Ein weiterer Vorteil, der sich aus der hohen Geschwindigkeit ergibt: Die Pistolen sind in der Lage, Kleidungsstücke eines Angreifers zu durchdringen. Letzteres kann im Ernstfall entscheidend sein.

Manche Modelle besitzen eine Laserhilfe oder Leuchtdioden oder lassen sich mit diesen nachrüsten. Das erleichtert das Zielen. Dies gilt vor allem in der Dunkelheit. Allerdings schränken gesetzliche Bestimmungen in Deutschland die Verwendung von Modellen mit Laserhilfen ein.

 

Eventueller Nachteil von Pfefferspray Pistolen

 

 Verwechslungsgefahr mit echten Pistolen durch die ähnliche Optik

 

Manche Modelle sehen echten Waffen verblüffend ähnlich. Durch diese Ähnlichkeit ist ein Angreifer leicht zu verwirren und in dem Glauben, er befinde sich in einer lebensgefährlichen Situation. In Extremfällen führt dies zu einer aggresiven Reaktion, die die Gefahr verschärft. Diesen Nachteil relativieren Pistolen in verschiedenen Farben, angefangen von Orange über Grün bis hin zu Rosa. Dadurch verringert sich die Verwechslungsgefahr.

Des weiteren zählen Pfefferspray Pistolen, die optisch echten Waffen auf eine Weise ähneln, dass eine Verwechslung naheliegt, in die Kategorie der „Anscheinwaffen“. Das Tragen dieser Waffen ist in Deutschland in der Öffentlichkeit verboten.

 

Weitere Rechtliche Aspekte

Die Schlagzeilen der Medien überhäufen sich mit Meldungen über Terror und Amokläufe. Kein Wunder, dass viele Menschen Angst um ihr Leben und das ihrer Verwandten und Freunde haben.

Pfefferspraypistolen eignen sich hervorragend zur Selbstverteidigung, weswegen viele Menschen diesen Waffen ihr Vertrauen schenken. Zumindest beruhigt es sie, eine solche Waffe bei sich zu haben. Des Weiteren gilt: Einer Gefahrensituation treten Menschen selbstbewusster entgegen, wenn sie weniger Angst haben. Die Frage lautet: Ist das Mitführen und der Einsatz von Pfefferspray erlaubt? Wie sieht die rechtliche Situation in Deutschland aus?

 

Pfefferspray – in Deutschland legal?

Schusswaffen sind in Deutschland unter vielen Einschränkungen auf legale Weise erhältlich. Dies gilt sowohl für Zivilpersonen als auch für Menschen, die Schusswaffen im Beruf tragen wie Polizisten. Aufgabe des Gesetzes ist es nicht, alle Gegenstände und Utensilien unter Strafe zu stellen, die in der Lage sind, Menschen zu verletzen. Viele Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs sind zugleich nützlich und als Waffe zu gebrauchen wie z.B.  Küchenmesser und andere.

Grundsätzlich lässt sich Pfefferspray unter der Voraussetzung der Kennzeichnung als Tierabwehrspray in Deutschland legal verkaufen und einführen. Der Begriff „Tierabwehrspay“ lässt sich bei der Kennzeichnung ersetzen durch alternative Bezeichnungen wie: Spray zur Abwehr von Tieren, Hunde- oder Tierabwehrspray.
Durch diese Kennzeichnungen umgehen Händler die Zuständigkeit des Waffengesetzes und machen Pfefferspray legal, obwohl die Zutaten die gleichen bleiben.

In der Praxis bedeutet dies, Pfefferspray mit weiter oben genannten Kennzeichnungen kann grundsätzlich jeder in Deutschland erwerben, besitzen, mit sich führen und anwenden, da Tierabwehr nicht unter das Waffengesetz fällt. Allerdings schließt Tierabwehr  einen bestimmten Zweck des Mitführens von Pfefferspray ein. Man braucht einen Bereithaltegrund, den der Benutzer im Idealfall angeben muss, um Pfefferspray legal mit sich zu führen, nämlich zur Abwehr von aggressiven Tieren, nicht zur Abwehr von Menschen.

Pfefferspray ohne entsprechende Kennzeichnung oder mit nicht deutlich sichtbarer Kennzeichnung, fällt unter das Waffengesetz und ist grundsätzlich Verboten in Deutschland. Gleiches gilt für Sprays, deren Konzeption eine Abwehr von Menschen vorsieht. Diese unterliegen in Deutschland Altersbeschränkungen für Kauf und Besitz.

 

Strafrechtliche Konsequenzen beim Einsatz von Pfefferspray und Pfefferspray Pistolen

Wer Pfefferspray gegen einen Menschen einsetzt, muss in Notwehr handeln, ansonsten drohen strafrechtliche Konsequenzen. Grundsätzlich lässt sich in Deutschland jeder Mensch der gegen einen anderen Menschen Pfefferspray einsetzt, rechtlich wegen schwerer Körperverletzung belangen. Dieser Tatbestand ist nicht erfüllt, wenn es sich um eine Notwehrsituation oder Nothilfe handelt. Dies bedeutet, der Einsatz von Pfefferspray gegen einen Menschen ist erlaubt, wenn der Besitzer sein Leben oder seine Gesundheit in Gefahr sieht. Gleiches gilt, wenn der Besitzer jemand hilft, der sich eines Angreifers erwehren muss.

Im Umkehrschluss macht sich jeder der gefährlichen Körperverletzung schuldig, der Pfefferspray in keiner Notwehrsituation oder nicht zur Nothilfe einsetzt. Das Problem liegt auf der Hand: Wie lässt es sich im Nachhinein feststellen, ob eine Notwehr- oder Nothilfesituation vorlag oder nicht?

Wer Pfefferspray aus Angst und Panik noch zusätzlich auf einen Angreifer sprüht, der wehrlos am Boden liegt, kann ebenfalls Probleme mit dem Gesetz bekommen. Ein Notwehrexzess, wie der Gesetzgeber dies nennt, lässt sich grundsätzlich schwer feststellen.

 

 

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